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DNL-Team steht im Playoff-Viertelfinale gegen Mannheim

Geschafft! Der EV Landshut steht im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL). In der ersten Playoff-Runde gewannen die Landshuter nach dem Heimspiel auch das Duell beim EV Regensburg - diesmal mit 5:4 - und brachten den entscheidenden zweiten Sieg in der „Best of Three“-Serie unter Dach und Fach. Zum Feiern bleibt allerdings nicht viel Zeit, denn schon am morgigen Mittwoch startet das Viertelfinale gegen Titelverteidiger Jungadler Mannheim. Die Landshuter haben erneut die Gelegenheit auf eigenem Eis vorzulegen. Anpfiff im Eisstadion am Gutenbergweg ist um 14 Uhr. Spiel zwei findet am Samstag (19 Uhr/SAP-Arena) in Mannheim statt. Dort würde auch am Sonntag (12 Uhr) eine mögliche dritte Begegnung ausgetragen werden.

Der EVL zeigte in Regensburg seine Qualitäten in den verschiedensten Elementen und sparte damit seine Kräfte für die kommende Serie gegen die Jungadler. „Ich bin froh, dass wir unsere Favoritenrolle bestätigen konnten und diese Herausforderung auch in zwei Spielen gemeistert wurde“, freute sich EVL-Cheftrainer Rupert Meister. Die Rot-Weißen konterten an der Donau gekonnt die Führung der Regensburg und wähnten sich beim 4:1 nach einer halben Stunde schon fast im Viertelfinale. Danach hätten dann eine Reihe von Strafzeiten den Niederbayern fast das Genick gebrochen. Unter anderem mit zwei Powerplay-Toren in doppelter Überzahl machte der EVR die Partie erst wieder spannend und schaffte sechs Minuten vor dem Ende sogar den Ausgleich. „Vielleicht müssen wir in solchen Situationen noch ein bisschen cleverer sein. Aber zum Glück haben wir am Ende noch wieder in die Spur gefunden“, bilanzierte Meister nach dem der EVL doch noch den Luck Punch setzte. Mit einer beherzten Einzelaktion versetzte Luca Trinkberger den Regensburgern den Playoff-K.o. Gegen die Jungadler Mannheim wollen die EVL-Cracks nun von ihrer Außenseiterrolle profitieren. „Natürlich Mannheim als amtierender Meister Favorit, aber wir werden wieder voll angreifen“, gibt sich der Coach selbstbewusst. Und die Mannschaft dürfte dem in nichts nachstehen.

Tore: 1:0 (10.) Sauer (Birner), 1:1 (14.) Schinko (Spornberger/Dersch), 1:2 (18.) Baßler (Ehl/Lindner), 1:3 (23.) Trinkberger, 1:4 (27.) Maier (Mühlbauer/Trinkberger), 2:4 (34.) Schwarz (Frankenberg/Vogel), 3:4 (40.) Vogel (Stöhr), 4:4 (54.) Vogel (Frankenberg/Stöhr), 4:5 (58.) Trinkberger, Strafminuten: Regensburg:  12 + 10 Stöhr (unsportliches Verhalten), Landshut: 16 + 10 + Spieldauer Döring (unsportliches Verhalten), Zuschauer: 233. Die übrigen Ergebnisse der ersten Playoff-Runde: Iserlohner EC – ESV Kaufbeuren 2:0, Eisbären Juniors Berlin – Starbulls Rosenheim 2:0, Augsburger EV – Krefelder EV 2:0. Die übrigen Partien im Playoff-Viertelfinale: Kölner EC – Augsburger EV, Düsseldorfer EG – Iserlohner EC, EC Bad Tölz Eisbären Juniors Berlin.

Quelle: Marcel Meinert