Concept Sports

DNL-Team kassiert zum Jahresstart 3:9 und 3:4-Niederlage gegen Köln – Knaben mit Sieg und Niederlage

Die Nachwuchs-Puckjäger des EV Landshut sind zum Auftakt ins neue Eishockey-Jahr leer ausgegangen. Das Tabellenschlusslicht der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) verlor beide Heimspiele gegen die Kölner Junghaier mit 3:9 und 3:4, zeigte dabei aber zumindest im zweiten Vergleich eine deutliche Leistungssteigerung.

Spiel eins in 2018 ging für den EVL allerdings gründlich in die Hose. „Es ist uns nicht gelungen, als Team aufzutreten. Gerade in der Defensive haben uns die Kompaktheit und die mannschaftliche Geschlossenheit gefehlt. So hatten wir speziell nach Scheibenverlusten immer wieder große Probleme“, analysierte Nachwuchschefcoach Rupert Meister einen verkorksten Einstand ins neue Kalenderjahr. Zwar ging Köln durch einen irregulären Treffer – die Scheibe hatte die Linie noch nicht überquert – in Führung, doch gravierenden Ausgang auf den Spielausgang hatte das nicht. Läuferisch und technisch waren die Rheinländer eine Klasse besser und demonstrierten, dass sie seit Saisonbeginn eine gute Entwicklung genommen haben.

 

Tore: 0:1 (2.) Hannen (Lorenz/Alberg), 0:2 (11.) Cornett (Bindels/Pruden), 0:3 (14.) Hannen (Alberg/Pruden), 0:4 (25.) Palka (Chrobot/Pruden), 0:5 (29.) Bindels (Alberg/Gnyp), 0:6 (33.) Palka (Heyer/Hodi), 1:6 (36.) Pill (Maier/Pfenninger), 1:7 (44.) Chrobot (Palka/Pietschmann), 2:7 (45.) M.Baßler (Spornberger), 2:8 (47.) Pietschmann (Palka/Gnyp), 3:8 (55.) Lindner (Maier/M.Baßler), 3:9 (59.) Pietschmann (Pruden/Heyer), Strafminuten: Landshut: 11 + Spieldauer Rott, Köln: 10, Zuschauer: 162.

 

Im zweiten Match des Wochenendes stand dann eine ganz andere EVL-Truppe auf dem Eis. Mit viel Einsatz, Engagement und einem couragierten Forechecking zogen die Hausherren den Junghaien in den ersten 20 Minuten die Zähne. Luca Trinkberger mit einem feinen Konter in Unterzahl und Lars Eigner per One-Timer in Überzahl besorgten das völlig verdiente 2:0. Danach wurden die Rot-Weißen aber auch ein Opfer ihrer eigenen Euphorie. „Wir wollen mal wieder etwas zu viel und haben Köln mit leichten Fehlern und Strafzeiten wieder stark gemacht. So haben wir in 15 Minuten das Spiel aus der Hand gegeben“, musste Meister konstatieren. Köln drehte den Spieß um, führte plötzlich mit 4:2, hatte damit aber den Widerstand des EVL nicht gebrochen. Die Dreihelmenstädter brannten in der Schlussphase ein Feuerwerk ab, trafen gleich dreimal den Pfosten, kamen aber über den Anschlusstreffer zum 3:4 nicht hinaus.

 

Tore: 1:0 (13.) Trinkberger (Eigner/Spornberger), 2:0 (24.) Eigner (M.Baßler/Spornberger), 2:1 (25.) Pietschmann (Chrobot/Palka), 2:2 (33.) Bindels (Palka/Pietschmann), 2:3 (39.) Alberg (Betzold/Hannen), 2:4 (48.) Bindels (Pruden/Kapel), 3:4 (60.) Maier (Schinko/Trinkberger), Strafminuten: Landshut: 10, Köln: 8, Zuschauer: 103.

 

Mit einem Sieg (3:1 in Bietigheim) und einer Niederlage (4:6 in Schwenningen) im Gepäck ist die Knaben-Truppe von ihrer Auswärtsreise nach Baden-Württemberg zurückgekehrt. Beim Schwenninger ERC starteten die Niederbayern trotz der langen Anreise enorm couragiert, verspielten aber ihre schnelle 2:0-Führung zu leichtfertig. Die Schwarzwälder legten ein starkes Comeback hin (4:2) und hielten auch im Schlussdrittel dem großen Druck der Landshuter stand. Ein diskussionswürdiger Penalty, den der SERC zum 5:3 nutzte, brachte die Gastgeber schließlich auf die Siegerstraße in Richtung 6:4-Endstand. In Bietigheim fanden die EVL-Cracks nur schwer ins Spiel, bekamen die Partie aber im Mittelabschnitt deutlich besser in den Griff. Hier schossen die Schützlinge von Alexander Serikow und Thomas Mühlbauer einen 3:1-Vorsprung heraus, den sie mit einer konzentrierten Leistung auch ins Ziel brachte.

 

Das „A-Team“ der Kleinschüler stellte auch beim Robert-Dietrich-Gedächtnisturnier seine herausragende Form unter Beweis und sicherte sich den Turniersieg. Letztlich war aber nur die Tordifferenz ausschlaggebend für den EVL-Triumph. Einem klaren 10:1-Auftaktsieg über den EV Landsberg ließen die Landshuter eine 1:2-Schlappe gegen den Deggendorfer SC folgen. „Das war eine verdiente Niederlage, weil wir unsere Zone nicht gut verteidigt haben. Für das Team war das wie ein kleines „Hallo Wach“. Wir haben danach direkt die richtige Antwort gegeben“, beschreibt Kleinschüler-Coach Thomas Daffner die Reaktion seines Teams. Die Landshuter erkämpften sich nämlich durch ein 6:3 gegen den EV Ravensburg ein Endspiel um den Turniersieg gegen Gastgeber Kaufbeuren. Hier zeigten sich die Rot-Weißen mal wieder von ihrer Schokoladenseite und machten mit einem 9:1 den Turniersieg perfekt.

 

Endstand Robert Dietrich-Gedächtnisturnier: 1. EV Landshut, 2. Deggendorfer SC, 3. ESV Kaufbeuren, 4. EV Ravensburg, 5. EV Landsberg.

 

Die zweite Kleinschüler-Mannschaft feierte ein weiteres Schützenfest und untermauerte dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem 15:3-Derbysieg beim Deggendorfer SC II die Vormachtstellung in der Bezirksliga.

Quelle: Marcel Meinert / LZ