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3:2-Heimsieg gegen DNL-Topfavorit Mannheim

Das ist ein echter Überraschungscoup! Ausgerechnet gegen die Jungadler Mannheim, den unangefochtenen Spitzenreiter der Meisterrunde in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL), haben die Puckjäger des EV Landshut ihre Negativserie beendet. Mit einer echten Rumpftruppe setzten sich die Rot-Weißen auf heimischem Eis mit 3:2 gegen den großen Favoriten durch. Im ersten Aufeinandertreffen waren die Landshuter beim 0:6 gegen den amtierenden DNL-Meister noch komplett chancenlos.

Spiel eins zeigte den fast schon zu erwartenden Klassenunterschied zwischen dem Ligaprimus und dem Meisterrunden-Schlusslicht. Läuferisch, kämpferisch und spielerisch waren die Mannheimer, die besonders im Powerplay sehr effizient agierten und insgesamt 50 Schüsse auf das EVL-Gehäuse abfeuerten, hoch überlegen. Bei den Landshutern verhinderte Torhüter Phillip Maurer eine höhere Niederlage. Schüler-Spieler Fabian Baßler kam aufgrund einiger krankheitsbedingter Ausfälle zu seinem DNL-Debüt.

 

Tore: 0:1 (10.) Hon (Möller/Rosa Preto), 0:2 (16.) Stützle (Fischer/Mass), 0:3 (34.) Stützle (Hon/Fischer), 0:4 (40.) Schumacher (Lutz/Ewald), 0:5 (51.) Valenti, 0:6 (57.) Seider (Stützle/Fischer), Strafminuten: Landshut: 6, Mannheim: 6, Zuschauer: 89.

 

Beflügelt von der Führung nach dem ersten Drittel lieferte der EVL den Jungadlern einen packenden Schlagabtausch und ließ sich auch vom zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich nicht aus der Bahn werfen. „Wir haben nach der Führung mit etwas zu viel Adrenalin gespielt. Umso wichtiger war, dass wir uns dann doch noch dieses so wichtige Erfolgserlebnis erkämpft haben“, jubilierte DNL-Cheftrainer Rupert Meister nachdem seine Mannschaft allen Widerständen trotzte. Mitten des zweiten Drittels hätte der EVL bei einer Fünf gegen Drei-Überzahl schon die Weichen auf Sieg stellen können, doch Mannheim schlug zurück, verzweifelte aber in der Folge am „mirakulös“ (O-Ton Rupert Meister) haltenden Phillip Maurer. Den Unterschied machte letztlich das wunderbar herausgespielte 3:2, als Lars Eigner eine schöne Kombination über Luis Schinko und Zachary Sheedy vollendete.  

 

Tore: 1:0 (15.) Maier (Spornberger/Baßler), 2:0 (23.) Franz (Rott/Maier), 2:1 (24.) Nijenhuis (Mass), 2:2 (30.) Fischer (Hon/Stützle), 3:2 (52.) Eigner (Schinko/Sheedy), Strafminuten: Landshut: 16, Mannheim: 16 + Rosa Preto (Unsportlichkeit) + Spieldauer Fischer (Stockstich), Zuschauer: 117

Quelle: Marcel Meinert / LZ