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4:8 in Regensburg und 4:7 in Ingolstadt – Keine Chance auf Meisterschafts-Turnier

Ein „Nullinger“ zum Abschluss! Die Eishockey-Schüler des EV Landshut haben sich mit zwei Niederlagen aus der Bundesliga-Qualifikationsrunde verabschiedet.

Beim Tabellenvorletzten EV Regensburg mussten die Schützlinge von Trainer Ewald Steiger zunächst eine ärgerliche 4:8-Pleite quittieren. Gegen den ERC Ingolstadt unterlag die Truppe auf heimischem Eis mit 4:7. Trotz einer ordentlichen Anfangsphase verloren die Niederbayern bei ihrem Gastspiel in der Oberpfalz im Mitteldrittel völlig ihren Matchplan und zeigten nach dem 2:4-Rückstand nicht mal ein Aufbäumen, um die Partie noch zu drehen. „Das war von der Moral her wirklich schwach“, musste Co-Trainer Markus Meier konstatieren. Die anschließende Ansprache des Trainerteams an die Mannschaft sorgte zumindest dafür, dass der EVL tags darauf gegen Ingolstadt wieder sein wahres Gesicht zeigte. Nach einem kampfbetonten Anfangsabschnitt (1:1) brachten sich die Hausherren aber durch zu viele individuelle Fehler um den Lohn der Arbeit und konnte nach einem 2:5-Rückstand nach 40 Minuten den Spieß nicht mehr umdrehen.  

Für die EVL-Tore sorgten Leonhard Schreiber (2), Pascal Steck (2), Gabriel Gawron, Fabian Baßler, Lukas Phillipp und Moritz Serikow.

In der abschließenden Einfachrunde spielt der EVL nun noch einmal gegen den EC Bad Tölz, den EV Regensburg, den ERC Ingolstadt und den SC Bietigheim-Bissingen. Nur der Punktbeste dieser Runde löst als Vierter noch das Ticket für die deutsche Schülermeisterschaft. Da aber die Punkte aus der Qualifikations-Runde mitgenommen werden und der EVL satte 36 Zähler Rückstand auf Bad Tölz aufweist, ist das Finalturnier für die Landshuter nicht mehr zu erreichen. Viel mehr steht die weitere Entwicklung der Mannschaft und der Spieler in den abschließenden acht Saisonspielen im Vordergrund.

 

Die U 14-Junioren kamen unterdessen in der Bayernliga-Meisterrunde bei Schlusslicht Augsburger EV nicht über ein 5:5-Unentschieden hinaus. Durch zahlreiche Strafzeiten der sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter entwickelte sich ein sehr hektisches Duell, in dem es vor allem im letzten Drittel immer härter zur Sache ging, dem es aber vor allem an einem echten Spielfluss mangelte. Letztlich konnte sich kein Team vorentscheidend absetzen, alle Drittel endeten remis (1:1, 2:2, 2:2), sodass die Punkteteilung am Ende sicher nicht unverdient war.

In eine neue Gefühlswelt mussten unterdessen die Kleinschüler eintauchen. In der Bayernliga-Meisterrunde kassierte die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner beim 3:5 gegen einen starken EV Ravensburg die erste Pflichtspielniederlage der Saison. „Trotz der Niederlage hat meine Mannschaft ein wirklich gutes Spiel gemacht. Uns fehlte einfach das nötige Scheibenglück“, bilanzierte Daffner. Tags zuvor reichte eine eher durchwachsene Vorstellung ohne den ganz großen Spielwitz zu einem klaren 8:1 über den EHC 80 Nürnberg. Durch die Niederlage gegen die Oberschwaben rangieren die Rot-Weißen in der Tabelle nun hinter dem ERC Ingolstadt auf Platz zwei.

Das „B-Team“ zeigte in der Bezirksliga einmal mehr seine Klasse und schoss mit zahlreichen sehenswerten Kombinationen einen 25:0-Kantersieg über den EV Pegnitz heraus. Mit zehn Siegen aus zehn Spielen hat der EVL somit weiterhin eine blütenweiße Weste vorzuweisen.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ