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Die Verleihung des Alois Schloder-Pokals an den vorbildlichsten Nachwuchsspieler des EV Landshut ist längst eine gute und bewährte Eishockey-Tradition. Vor dem Oberliga-Derby des EVL gegen den Deggendorfer SC am Sonntag wird U 19-Nationalspieler Luca Zitterbart von Namensgeber Alois Schloder als 31.Preisträger mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.

„Luca hat eine vorbildliche Einstellung zu seiner Sportart. Er geht seine Aufgaben enorm fokussiert an, ist ein fleißiger Arbeiter und läuferisch sehr stark“, berichtet EVL-Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister über den 18-jährigen Linksschützen, der den kompletten Nachwuchs des EVL durchlief und in dieser Saison als regulärer DNL-Spieler erstmals in der ersten Mannschaft des EVL ran durfte. In 36 Spielen sammelte der Angreifer acht Scorerpunkte und bestritt darüber hinaus auch noch zwei Drittel aller DNL-Begegnungen. „Luca stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Es freut mich, dass wieder einer in den Startlöchern steht, der definitiv das Zeug für höhere Aufgaben hat“, ergänzt Meister. Der Alois Schloder-Pokal wird seit Schloders Karriereende im März 1986 jedes Jahr vergeben. Dabei werden nicht zwingend die talentiertesten Spieler geehrt, sondern Sportler, die in allen Belangen des Eishockeysports als Vorbild gesehen werden können. Im Vorjahr erhielt Patrick Berger die begehrte Auszeichnung. Die beiden Landshuter NHL-Stars Tobi Rieder und Tim Kühnhackl wurden in den Jahren 2008 und 2009 prämiert und stehen genauso in der Liste der Geehrten wie Ex-Nationalspieler Tobi Abstreiter als erster Preisträger 1987 oder der heutige Bundestrainer Marco Sturm im Jahr 1991.

Quelle: Marcel Meinert