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U 20 unterliegt gegen Berlin mit 1:3

Der Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut hat im Verfolgerduell gegen die Eisbären Juniors Berlin einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen die extrem abgezockten Hauptstädter mussten sich die EVL-Cracks vor heimischer Kulisse mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch hat der EVL auf Tabellenplatz drei immer noch sieben Punkte Vorsprung auf Berlin.

 

„Wir sind wohl etwas zu euphorisch in die Begegnung gegangen“, musste EVL-Trainer Rupert Meister konstatieren, dass der Berliner DEL-Nachwuchs mit mehr Köpfchen spielte als seine Truppe. Die Landshuter konnten sich für ihre optische Überlegenheit in der Anfangsphase nichts kaufen, weil sie vor dem Tor nicht effizient genug agierten. Berlin nutzte dagegen die erste ernstzunehmende Kontersituation zum 0:1 und war auch im Powerplay konsequenter zu als der EVL. Zu Beginn des Mittelabschnitts kamen die Landshuter einen Tick zu spät aufs Eis, kassierten dafür eine Bankstrafe und im folgenden Unterzahlspiel auch direkt das 0:2. „In Bezug auf den Einsatz kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben nichts unversucht gelassen, sind aber noch in einen weiteren Konter gelaufen. Außerdem hat Berlin extrem gut verteidigt und viele Schüsse geblockt. Der Sieg geht deshalb auch in Ordnung“, bilanzierte Meister. Zu allem Überfluss mussten die Hausherren ab dem zweiten Drittel auch noch auf Raul Jakob, der sich eine Schulterverletzung zuzog, verzichten. 

 

  Foto: Reinhard Elsner.

KEIN DURCHKOMMEN: Daniel Schröpfer (Mitte) & Co bissen sich gegen die stabile Defensive der Eisbären Juniors Berlin die Zähne aus. 

 

Tore: 0:1 (12.) Balzer (Reichel/Mik), 0:2 (22.) Karrer, 0:3 (27.) Schmidt (Junge), 1:3 (51.) Maierhofer (Mühlbauer/M.Franz), Strafminuten: Landshut: 8 + 10 Mühlbauer (Check gegen den Kopf), Berlin: 10.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ