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Landshuter U 20-Junioren trifft im Playoff-Viertelfinale auf den EV Regensburg

 

Diese Niederlagen können die tolle Saison nicht mehr schmälern: Die Eishockey U 20-Junioren haben zum Abschluss der Hauptrunde in der U 20 Division I der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zwei 2:6-Niederlagen gegen Tabellenführer Jungadler Mannheim kassiert, beenden die Spielzeit aber dennoch auf einem herausragenden dritten Tabellenplatz. „Das ist eine wirklich sensationelle Leistung. Ich habe der Mannschaft nochmals dazu gratuliert“, erläutert der scheidende EVL-Nachwuchscheftrainer Rupert Meister. Jetzt gehen die Rot-Weißen enorm angriffslustig in die Playoffs, die bereits am Mittwoch mit der „Best of Three“-Serie des Viertelfinals gegen den EV Regensburg beginnen. Zunächst steigt um 18.,30 Uhr das Auswärtsspiel in der Regensburger Donau-Arena. Am Wochenende (Samstag, 17 Uhr und Sonntag, 11.45 Uhr) steigen Spiel zwei und (falls nötig) die entscheidende dritte Begegnung in Landshut.

 

„Ich will diese Spiele nicht überbewerten: Für uns war es eine gute Vorbereitung auf die Playoffs und für Mannheim auch. Wir haben die Partien nochmal gut nutzen und können und konnten auch mit vier Reihen spielen. Außerdem hat Johannes Brummer sein erstes Saisontor erzielt“, fasste Meister zusammen. Gerade im Mitteldrittel des Samstags-Spiel waren die Jungadler die deutliche effizientere Mannschaft und zogen innerhalb von nur fünf Minuten auf 4:0 davon. Mehr als Ergebniskosmetik war für die Hausherren dann nicht mehr drin.

 

Tore: 0:1 (26.) Thiel (Preto/Majewski), 0:2 (26.) Nijenhuis (Schumacher/Klos), 0:3 (30.) Ramoser (Raab/Kranz), 0:4 (31.) Kranz (Thiel/Majewski), 1:4 (38.) Brummer (Lindner), 2:4 (44.) Franz (Maierhofer/Gabriel), 2:5 (56.) Hon (Raab), 2:6 (58.) Ramoser (Hon/Kranz), Strafminuten: Landshut: 12, Mannheim: 6, Zuschauer: 137.

 

  Foto: Reinhard Elsner. 

UND WIEDER TREFFEN DIE JUNGADLER: Der großen Effizienz vor dem gegnerischen Tor hatte der EVL am vergangenen Wochenende nichts entgegenzusetzen. 

 

Der EVL startete mit großer Begeisterung in die zweite Auseinandersetzung mit dem Spitzenreiter und zauberte ein nahezu perfektes Eröffnungsdrittel aufs Eis. Bei aller Offensiveuphorie vernachlässigten die Hausherren aber zusehends die Rückwärtsbewegung und erlebten im zweiten Abschnitt einen echten Blackout. „Wir haben Fehler gemacht, die von den Jungadlern sofort bestraft wurden“, musste Meister feststellen. Innerhalb von nicht einmal vier Minuten machte Mannheim aus einem 0:2 ein 4:2. Da war auch Torhüter Leon Doubrawa, der noch einmal Spielpraxis sammeln konnte, machtlos.

 

Tore:  1:0 (6.) Lindner (Pfenninger/Kapel), 2:0 (13.) Lindner (Huber/Kapel), 2:1 (22.) Schumacher (Klos/Nijenhuis), 2:2 (24.) Nijenhuis (Klos/Schumacher), 2:3 (25.) Pilu (Schumacher/Klos), 2:3 (26.) Schumacher (Hon/Klos), 2:5 (30.) Kranz (Pilu), 2:6 (31.) Schumacher (Nijenhuis),  Strafminuten: Landshut: 6, Mannheim: 14, Zuschauer: 96.

Quelle: Marcel Meinert / LZ