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U 20-Team des DEB feiert in Füssen die Rückkehr in die höchste Division

 

Besser geht’s nicht! Die deutsche Eishockey U 20-Nationalmannschaft hat auch dank tatkräftiger Landshuter Unterstützung die „Mission Wiederaufstieg“ bei der Heim-Weltmeisterschaft in Füssen erfolgreich abgeschlossen. Mit einem abschließenden 6:1-Sieg über Frankreich feierte das Team von Bundestrainer Christian Künast durch den fünften Sieg im fünften Spiel den souveränen Turniersieg. Dabei übernahmen die beiden EVL-Angreifer Alexander Ehl und Marco Baßler tragende Rollen in der deutschen Mannschaft. Komplettierte wurde das Landshuter Trio von DNL-Schlussmann Philipp Maurer, der als dritter Torwart aber nicht zum Einsatz kam.   

 

Zum Auftakt feierte das DEB-Team einen harterkämpften 3:2-Sieg nach Penaltyschießen über Österreich bei dem sich Alexander Ehl zum Matchwinner aufschwang und den entscheidenden Penalty für die Gastgeber verwandelte. Es folgte ein problemloses 4:0 gegen Norwegen, ehe sich Marco Baßler beim 4:1-Sieg gegen kampfstarke Letten erstmals in die Torschützenliste eintragen konnte. Vorentscheidend war der 5:1-Erfolg über die bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagenen Weißrussen. Hier traf Baßler per Abstauber zum 2:0 und Ehl verbuchte einen Assist. Beim abschließenden Sieg über die Franzosen bereitete Baßler das zwischenzeitliche 2:0 vor. Besonders emotional war der Erfolg auch für Christian Künast. Der Landshuter feierte beim letzten Turnier mit seinem Nachwuchs, ab Januar ist er als neuer Frauen-Bundestrainer mit dem Ziel der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking, einen Riesenerfolg. „Die Mannschaft hat sich den Aufstieg in allen Belangen verdient! Fünf Spiele, fünf Siege und ein dazu ein unglaublicher Teamgeist. Es ist ein absolut verdienter Aufstieg. Dieser Erfolg freut mich für die Spieler“, bilanzierte ein rundum zufriedener Bundestrainer. Der Erfolg der U 20 rundet damit ein erfolgreiches Jahr 2018 des Deutschen Eishockey Bundes ab. Am Sonntagabend wurden die Silberhelden von Pyoengchang um den ehemaligen Bundestrainer Marco Sturm und Assistent Christian Künast von den deutschen Sportjournalisten zur „Mannschaft des Jahres“ gekürt. Als Laudatoren waren in Baden-Baden Alois Schloder und Erich Kühnhackl vor Ort. Soll noch einer sagen, Landshut hätte im Eishockey-Jahr 2018 keine bleibenden Spuren hinterlassen.

 

  Foto: pr

SO SEHEN AUFSTEIGER AUS: Alexander Ehl, Marco Baßler und Philipp Maurer feierten mit der deutschen U 20-Nationalmannschaft in Füssen fünf Siege in fünf Turnierspielen und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Division. 

Jetzt wird’s ernst! Gleich drei Spieler aus dem erfolgreichen Nachwuchs des EV Landshut greifen mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft der U 20-Junioren bei der „Mission Aufstieg“ an. Am Sonntag (16.30 Uhr/Bundesleistungszentrum) beginnt in Füssen für das Team des Landshuter Bundestrainers Christian Künast mit dem Spiel gegen den Nachbarn aus Österreich das Abenteuer „Heim-Weltmeisterschaft“. Dafür berief der Co-Trainer der Silber-Helden von Pyeongchang nach dem gestrigen Eistraining mit (von links) Alexander Ehl, Torhüter Philipp Maurer und Marco Baßler gleich drei EVL-Akteure in das insgesamt 23 Spieler umfassende Aufgebot. Alexander Dersch, der den EVL im Sommer verließ und den Sprung nach Übersee wagte, wurde nicht berücksichtigt. Die Schützlinge von Christian Künast bereiten sich seit einer Woche in Füssen auf den Saison-Höhepunkte vor und präsentierten sich in zwei Vorbereitungsspielen bereits in guter Form.

 

Gegen Norwegen (5:3) und Frankreich (5:2) schoss die Mannschaft zwei Siege heraus. Dabei erzielte Ehl ein Tor selbst, Baßler bereitete gleich zwei Treffer vor. Nach dem Erölffnungsspiel gegen Österreich bekommt es die DEB-Auswahl mit Norwegen (Montag, 19 Uhr), Lettland (Mittwoch, 16.30 Uhr), Weißrussland (Donnerstag, 20 Uhr) und Frankreich (Samstag, 16.30 Uhr) zu tun.

 

Nur der Turniersieger schafft den Aufstieg in die höchste Division.

Alle Partien werden im Internet über den YouTube-Kanal des Deutschen Eishockey Bundes in einem kostenlosen Livestream übertragen.

 

 

 

Alexander Ehl, Philipp Maurer und Marco Baßler fiebern der U 20-Weltmeisterschaft in Füssen entgegen.

Ein EVL-Trio für Deutschland!

 

Gleich drei Eigengewächse aus dem Nachwuchs des EV Landshut haben gute Chancen, bei der U 20-Weltmeisterschaft in Füssen (9. bis 15.Dezember) für Deutschland aufzulaufen. Der Landshuter Bundestrainer Christian Künast berief nun Torhüter Philipp Maurer, sowie die Angreifer Alexander Ehl und Marco Baßler in den 25-köpfigen Kader, der sich am 29.November zur Vorbereitung auf das Saison-Highlight im Allgäu trifft. Geplant sind im Füssener Bundesleistungszentrum zwei Vorbereitungsspiele gegen Norwegen (3.Dezember/19 Uhr) und Frankreich (5.Dezember/16.30 Uhr). Am Nikolaustag wird Christian Künast dann seinen finalen Kader bekanntgeben – und alle drei EVL-Cracks haben gute Chancen auch dort dabei zu sein! „Dass Marco und Alexander dabei sein werden, war zu erwarten und ist auch völlig berechtigt“, sagt EVL-Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister über die beiden Landshuter, die bereits echte Stützen in der Künast-Riege sind. „Für Philipp freut es mich ungemein, dass er noch auf den Zug aufgesprungen ist. Er hat diese Nominierung wirklich verdient“, ergänzt der Trainer. Maurer hatte wiederholt durch herausragende Leistungen im Landshuter DNL-Team auf sich aufmerksam gemacht.

 

  Foto: Reinhard Elsner.

 

NICHT ZU STOPPEN: Alexander Ehl (links) und Marco Baßler reisen zusammen mit ihrem Teamkollegen Philipp Maurer zur Vorbereitung der U 20-Nationalmannschaft auf die WM in Füssen. 

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ

Vertrag mit Rupert Meister nicht verlängert – Vorstand Horst Lippert legt Amt nieder

Der EV Landshut e.V. stellt sich an der Spitze seines Nachwuchsbereiches personell neu auf. Der Vorstand des Traditionsvereins hat jetzt entschieden, den zum 30. April 2019 auslaufenden Vertrag mit Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister nicht zu verlängern.

 

Diese schwere Entscheidung, die aber dennoch vom Vorstand und Beirat des EVL einstimmig getroffen wurde, hat ausschließlich wirtschaftliche Hintergründe. Um beiden Seiten bereits frühzeitig Planungssicherheit zu garantieren, haben die Verantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Hans Eller diese Entscheidung schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison getroffen und Rupert Meister informiert. Der EVL sieht sich für die Fortführung seiner erfolgreichen Nachwuchsarbeit und die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet und ist mit seinen engagierten Trainern in allen Altersklassen sehr gut aufgestellt.

 

Rupert Meister hat sich in den vergangenen Jahren große Verdienste rund um den Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut erworben. Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass der EVL vom Deutschen Eishockey Bund (DEB) in Bezug auf die Nachwuchsförderung als „Fünf Sterne-Club“ ausgezeichnet wurde. Außerdem hat Meister als Cheftrainer das U 20-Junioren-Team unter den besten acht Mannschaften in Deutschland etabliert und liegt mit der Truppe aktuell auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Der EVL-Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei Rupert Meister für die ausgezeichnete Arbeit der vergangenen Jahre und wünscht ihm für die berufliche und private Zukunft alles Gute.  

 

Außerdem hat der 3.Vorstand des EV Landshut, Horst Lippert, seine Tätigkeit im Verein aus beruflichen Gründen beendet. Für ihn war der zeitliche Aufwand beim EVL nicht mehr mit seiner beruflichen Tätigkeit vereinbar. Horst Lippert wird dem Club aber als Gesellschafter und Sponsor weiterhin erhalten bleiben. Die verbliebenen Vorstandsmitglieder bedanken sich bei Horst Lippert für seinen großen Einsatz und wünschen ihm für die weitere Zukunft nur das Beste. Der freigewordene Posten wird innerhalb der kommenden Wochen neu besetzt.

 

 

  Foto: Christian Fölsner.

Der EV Landshut e.V. hat sich dazu entschieden, den am 30. April 2019 auslaufenden Vertrag mit Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister nicht zu verlängern. 

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ