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Durch den Finaleinzug der Tillburg Trappers kehrt der niederbayerische Traditionsverein nach vier Jahren in die DEL 2 zurück

Das ist der pure Eishockey-Wahnsinn! Der EV Landshut steht als sportlicher Aufsteiger in die DEL 2 fest! Dank des klaren 6:1-Sieges der nicht aufstiegsberechtigen Tillburg Trappers im fünften und entscheidenden Halbfinalspiel gegen den Herner EV, kehrt der EVL nach vier Jahren Abstinenz wieder in die DEL 2 aufsteigen. Diesen Weg wollen die Landshuter aber nur zu gerne als Oberliga-Meister antreten. Die Final-Playoffs gegen den Seriensieger Tillburg Trappers beginnen am Ostermontag (19 Uhr/Ijssportcentrum Stappegoor) mit Spiel eins in den Niederlanden. Das zweite Duell findet am Mittwoch, den 24. April, (19.30 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) in Landshut statt. Der Vorverkauf für diese Partie beginnt am Ostersonntag (ab 9 Uhr online unter www.evl.info/tickets).

 

Da die Landshuter bereits am vergangenen Dienstag mit einem „Sweep“ über die Hannover Scorpions ihr Finalticket lösten, stiegen sie nun quasi „vor dem Fernseher“ auf. Zusammen mit mehreren hundert EVL-Anhängern verfolgte das gesamte Team die Übertragung des Spiels beim „Public Viewing“ im heimischen Stadion am Gutenbergweg. Spätestens nach den Tillburger Treffern zum 3:0 und 4:0 im letzten Drittel kam die feucht-fröhliche EVLAufstiegsparty so richtig in Schwung.

 

„Ich kann das noch gar nicht so richtig fassen, dass wir jetzt in der DEL 2 sind. Das war harte Arbeit für uns alle. Wir haben das Jahr eigentlich als Konsolidierungsjahr geplant. Mein Ziel war es, innerhalb von drei Jahren in die DEL 2 aufzusteigen. Dass wir es schon jetzt geschafft haben, ist unglaublich. Da fehlen mir die Worte. Jetzt wollen wir aber den Pott holen. Danach wird gefeiert und dann werden wir unsere Hausaufgaben für die DEL 2 machen“, erläutert EVL Spielbetrieb GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke.

 

Aufstiegstrainer Axel Kammerer feierte unterdessen im heimischen Bad Tölz mit: „Auf der Terrasse bin ich auch noch nie aufgestiegen. Es war wirklich ein schwieriges Jahr, weil wir zwischendurch viele wichtige Spieler ersetzen mussten. Aber wir sind als Mannschaft enorm geschlossen aufgetreten. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte der Erfolgstrainer, der mit seinem Team aber noch lange nicht satt ist: „Jetzt wollen wir natürlich auch den Meistertitel. Tillburg ist zwar nach drei Meisterschaften der Favorit, aber auf dem Eis wird das keine Rolle mehr spielen.“

 

Bereits am Ostersonntag reisen die Landshuter nun in Richtung Niederlande – übernachtet wird in Düsseldorf - um in der „Best of Five“-Serie gegen die Tillburg Trappers nun eine historische Saison zu krönen.

Die Termine der Finalserie: Spiel 1, Montag 22. April 2019, 19 Uhr (Ijssportcentrum Stappegoor) Spiel 2, Mittwoch, 24. April 2019, 19.30 Uhr (Eisstadion am Gutenbergweg) Spiel 3, Freitag, 26. April 2019, 20 Uhr (Ijssportcentrum Stappegoor) Spiel 4*, Sonntag, 28. April 2019, 18 Uhr (Eisstadion am Gutenbergweg) Spiel 5*, Dienstag, 30. April 2019, 20 Uhr (Ijssportcentrum Stappegoor)

*= falls nötig

 

 Foto: Georg Gerleigner

 

Quelle: Marcel Meinert

Presse-und Öffentlichkeitsarbeit

EV Landshut

Talentschmiede vom Gutenbergweg erhält höchste Auszeichnung des DEB

 

Die Nachwuchsabteilung des EV Landshut gehört weiterhin zu den renommiertesten und erfolgreichsten Talentschmieden des deutschen Eishockeys! Das haben die Vereinsverantwortlichen am Gutenbergweg jetzt sogar schriftlich. Der Deutsche Eishockey Bund (DEB) hat den EV Landshut e.V. jetzt zum vierten Mal in Folge als einer von zwölf Clubs die „Fünf-Sterne-Auszeichnung“ für seine Nachwuchsarbeit.

 

Der EVL hat damit alle relevanten Kriterien des „Fünf Sterne-Nachwuchsprogramms“ des DEB erfüllt und ist nur einer von drei Vereinen unterhalb der Deutschen Eishockey Liga (DEL), der sich mit dieser Auszeichnung schmücken darf. Die beiden weiteren Vertreter sind die Dresdner Eislöwen aus der DEL 2 sowie Oberligist EV Regensburg.

 

Basis für die Bewertung ist ein umfangreicher Anforderungskatalog des DEB, bei dem alle Facetten, die zu einer erfolgreichen Ausbildung gehören, beleuchtet werden. Hierzu gehören zum Beispiel die Eiszeiten, die Ausbildung der haupt- und ehrenamtlichen der Trainer, das infrastrukturelle Umfeld des Vereins oder die Spielklassen-Zugehörigkeit der ältesten Nachwuchs-Mannschaften. Das gesamte Programm ist ein zentrales Element im DEB Sportkonzept POWERPLAY26.

 

„Für uns ist die Einstufung als Fünf Sterne-Ausbildungsclub von überragender Bedeutung. Diese Zertifizierung als einer von nur drei Vereinen, die nicht in der DEL starten, zu erhalten, ist eine großartige Leistung der gesamten Nachwuchsabteilung und macht uns gegenüber anderen Standorten sicher ein Stück weit attraktiver für junge Spieler. Allerdings soll es auch für alle Spieler und Trainer ein Ansporn sein, dieses hohe Niveau zu halten. Und dafür werden wir auch in der Zukunft hart arbeiten müssen“, sagt EVL Spielbetrieb-GmbH Geschäftsführer Ralf Hantschke.

 

DEB-Cheftrainer Vereinsbetreuung &Talentsichtung Ernst Höfner lobt ebenfalls das Engagement aller Beteiligten: „In dieser Saison haben wir die Anzahl der Kinder in unseren Vereinen in ganz Eishockey-Deutschland abermals erhöhen können. Neben der ständig wachsenden Zahl Aktiver haben wir auch in der langfristigen sportlichen Entwicklung der Nachwuchsspieler einen großen Schritt gemacht. In den nächsten Jahren müssen wir die Bemühungen nun noch weiter intensivieren und uns in allen Bereichen permanent verbessern. Mehr Eiszeit, mehr Trainer und besser ausgebildete Sportlerinnen und Sportler – das ist unser Ziel.“

 

Quelle:

Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
EV Landshut

Ewald Steiger wird neuer Trainer des DNL-Teams – Neuzugang Reinhard Haider 

 

Der EV Landshut e.V. hat seine erfolgreiche Talentschmiede für die Saison 2019/2020 neu organisiert. Weil der Vertrag von Rupert Meister als sportlicher Leiter und Cheftrainer des EVL-Teams in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlängert wurde, werden die Verantwortlichkeiten beim EVL-Nachwuchs neu verteilt. Begleitet wird dieser vor allem von Ewald Steiger, der Rupert Meister als Trainer des DNLTeams, das zuletzt die Hauptrunde der Division eins auf Platz drei abschloss und in den Playoffs erst in den Halbfinals an den Kölner Junghaien scheiterte, nachfolgen wird. 

Der gebürtige Landshuter Ewald Steiger wurde nicht nur mit dem EV Landshut 1983 deutscher Meister als Spieler. Er betreute bereits zwischen 2003 und 2011 das DNL-Team des EVL und gewann im letzten Jahr mit seiner Mannschaft auch die Deutsche Nachwuchs Meisterschaft.

 
Die U 17-Jugend wird vom ehemaligen EVL-Angreifer Alexander Serikow (zuletzt U 15-Coach) betreut, während Thomas Daffner, der zuletzt mit der U 13 des EVL Deutscher Meister wurde, in der neuen Saison für die U 15-Schüler-Mannschaft zuständig ist. Neu im Trainerteam des EVL ist Reinhard Haider. Der heute 48-Jährige ging zu seiner aktiven Zeit als Torhüter für den EVL, aber unter anderem auch für den Augsburger EV in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufs Eis. Zuletzt war der gebürtige Landshuter als Trainer der U 13 Mannschaft beim Deggendorfer SC aktiv. Auch beim EVL wird er ab dem Sommer die U 13 Mannschaft trainieren. Darüber hinaus wird Haider auch als Torwarttrainer für den EVL Nachwuchs und die Oberliga-Mannschaft im Einsatz sein. Der gebürtige Landshuter ersetzt somit den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Martin Cinibulk, der zuletzt bei U 11- und U 9-Junioren Verantwortung trug.

 
Dementsprechend bekommen auch diese Teams neue Cheftrainer. Headcoach bei den U 11 Kleinschülern ist ab sofort Sascha Haschberger. Bei den U 9-Junioren wird der aktuelle EVL Angreifer Ales Jirik in die Trainerriege des Nachwuchses eingebunden. Jirik hat gerade seine B-Trainer-Lizenz erfolgreich absolviert und brennt darauf, seine Erfahrung an die jüngsten EVL-Puckjäger weiterzugeben. Martin Cinibulk, der bisher die Klein- und Kleinstschüler betreute, verlässt den EVL auf eigenen Wunsch und wechselt zum EHC Straubing. Die Laufschule/Fördergruppe wird weiter von Werner Wilhelm und Jürgen Streb geleitet.
 

Die sportliche Ausrichtung des EVL-Nachwuchses wird künftig auf zwei Verantwortliche verteilt. Während Thomas Daffner für die Koordination und die sportliche Leitung bis zum Bereich der U 15-Junioren verantwortlich zeichnet, hat DNL-Cheftrainer Steiger die älteren Jugendspieler (bis einschließlich U 20-Junioren) unter seinen Fittichen.

 

Ein Duo des EV Landshut steht im Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft der U 18-Junioren, die sich vom 2. bis 7.April in Füssen auf die Weltmeisterschaft in Frankreich vorbereitet. Bundestrainer Frank Fischöder nominierte neben 28 weiteren Spielern auch EVL-Verteidiger Mario Zimmermann und Angreifer Elias Lindner für das Trainingslager in dessen Rahmen in Füssen auch zwei Länderspiele gegen Slowenien stattfinden werden (6.April, 18.30 Uhr, 7.April, 13 Uhr). Anschließend erhalten 23 der 30 Spieler ein WM-Ticket und reisen weiter zur zweiten Vorbereitungsphase, die am 8.April im französischen Courchevel startet. „Unser Ziel ist es, die beste Mannschaft zu finden, die als Einheit auf dem Eis funktioniert.

Wir wissen, dass dieses Team sehr jung sein wird und freuen uns auf die bevorstehenden Vorbereitungsphasen und die Weltmeisterschaft in Grenoble“, sagt Bundestrainer Fischöder. Vom 14. bis 20. April spielt die deutsche Auswahl schließlich in Grenoble gegen Kasachstan, Norwegen, Dänemark, Ukraine und Frankreich um den Aufstieg in die Top-Division.

 

                 

Foto: Mario Zimmermann                                                        Foto: Elias Lindner

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ